Zeitvergessenheit und Zeitbesessenheit der Ökonomie und ihre ökologischen Folgen

Autor/innen

  • Angelika Zahrnt

DOI:

https://doi.org/10.14512/oew.v8i5.738

Schlagwörter:

Zeitvergessenheit, Zeitbesessenheit, Ökonomie, ökonomische Theorie

Abstract

Die Zeit ist seit einigen Jahren ein gängiges Thema umfangreicher Bücher, oft im Sinne individueller Ratschläge, wie der Zeitknappheit durch effektivere Organisation beizukommen sei, aber auch im Sinne der Reflexion des Phänomens Zeit. Die »Entdeckung der Langsamkeit« bzw. zumindest die Verwendung des Buchtitels als stehende Wendung fällt wohl nicht umsonst in das Zeitalter der Hochgeschwindigkeitszüge und Nanosekundencomputer. »Die Zeit als Grundkonflikt des Men-schen« ist wiederentdeckt, aber ihre Verbindung zur ökologischen Thematik wird häufig nicht so deutlich gesehen wie von Jeremy Rifkin in seinem Buch »Uhrwerk Universum«: »Die Wirtschaftskrise - und Umweltkrise der Gegenwart ist im wesentlichen eine Zeitkrise. Wenn wir unser Konto mit der Natur ausgleichen wollen, müssen wird das Tempo unserer Wirtschaftstätigkeit so drosseln, daß es sich mit den Zeitplänen der Natur verträgt. « Die ökonomischen Uhren gehen anders als die natürlichen Zeitläufe - und dies hat ökologische Folgen.

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Veröffentlicht

1993-09-01

Ausgabe

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Zitationsvorschlag

Zeitvergessenheit und Zeitbesessenheit der Ökonomie und ihre ökologischen Folgen (A. Zahrnt, Übers.). (1993). Ökologisches Wirtschaften - Fachzeitschrift, 8(5). https://doi.org/10.14512/oew.v8i5.738